Recyclingpapiere mit Post-Consumer-Anteil, Gras- oder Hanfpapiere und FSC- beziehungsweise PEFC-zertifizierte Frischfaser-Optionen unterscheiden sich in Textur, Weißgrad und Stabilität. Achten Sie auf Chlorfreiheit, neutrale Gerüche und Grammaturen, die weder wellen noch unnötig schwer sind. Fragen Sie nach lokaler Produktion, um Transportwege zu verkürzen, und bevorzugen Sie dunklere, natürliche Töne, die weniger Bleichprozess erfordern. So bleibt Typografie sichtbar reduziert, haptisch einladend und ehrlich nachhaltig.
Pflanzenbasierte Tinten aus Soja, Raps oder Algen reduzieren flüchtige organische Verbindungen und schonen Atemluft. Wasserbasierte Siebdruckfarben funktionieren hervorragend auf ungestrichenen Papieren, wenn Sie ausreichend Trocknungszeit einplanen. Vermeiden Sie lösemittelintensive Lacke; eine dezente, matte Schutzschicht aus Naturharz genügt oft. Testen Sie Farbdeckung, denn nachhaltige Pigmente wirken sanfter, erzeugen jedoch wohltuende Ruhe. Das Resultat ist ein klarer, langanhaltender Eindruck ohne schwere Ausdünstungen im Raum.
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